Über uns

mannigfaltig e. V.  versteht sich als Fachberatungsstelle für alle Interessierten und sämtliche Anliegen, die sich aus den Lebenswelten von Jungen  und Männern ergeben.  Wir unterstützen dabei, Problemlagen zu bewältigen und Chancen zu nutzen,  die  sich  im  Alltag  konkret  ergeben.  Dabei  sehen wir  Jungen  und  Männer  in  dem  Spannungsfeld zwischen  den  Problemen,  die  sie  haben,  und denjenigen, die sie machen.

mannigfaltig  e. V.  zeichnet sich besonders verantwortlich in der Begleitung und Bearbeitung der unterschiedlichsten Facetten von Grenzverletzungen und Gewalthandlungen, die entweder selbst begangen, selbst erfahren oder beobachtet worden sind.

Jungenarbeit verstehen wir als einen männlichkeitsbewussten Raum, in dem Jungen und männliche Jugendliche sowie Fachkräfte und Eltern (lebens-) praxisnahe Unterstützung erfahren. Dabei helfen wir ein eigenes, soziales Mann-Sein in widersprüchlichen Geschlechterverhältnissen zu finden. Wir unterstützen, das Heranwachsen von Jungen in der modernen Einwanderungsgesellschaft als  Herausforderung zu verstehen.

Das bedeutet, dass auch weitere Themen des Alltags ressourcenorientiert aufgenommen werden wie  etwa: Glaube, Moral und Ethik der Familie, interkulturelle vs. transkulturelle Lebenswelten der heutigen Jungen, Rassismus und andere Opfererfahrungen, allgemeiner Wertewandel …

mannigfaltig  e. V. ist …

… ein anerkannt gemeinnütziger Verein (e.V.) zur Förderung der Jungen- und Männerarbeit

… Beauftragter der Jugendhilfe nach §78 KJHG in der Landeshauptstadt Hannover

… anerkannter Träger der freien Jugendhilfe nach SGB VIII – § 75

Jungen- und Männerarbeit ist notwendig und wichtig, weil …

… immer mehr Jungen und Männer aufgrund der sich auflösenden traditionellen Männerrollen verunsichert sind und nach Orientierung suchen.

… Männer sich der Erziehung und der Beziehung zu den Jungen stellen müssen, um ihnen ein „sozialer Vater“ zu sein.

… zu einer Qualifizierung der Koedukation nicht nur die Mädchenarbeit, sondern auch die gezielte, reflektierte und antisexistische Jungenarbeit gehört.

… durch patriarchale Strukturen in unserer Gesellschaft auch Jungen und Männer durch (enge) Rollenvorgaben leiden.

… die unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen aufgegriffen werden müssen (KJHG), um sie qualifiziert in die Begegnung mit ihnen einfließen zu lassen.

Wir setzen mit der pädagogischen Arbeit eng an den Lebenswelten von Jungen an, indem wir ihre vielfältigen Bedürfnisse aufgreifen. Wir möchten allen mit Jungen Arbeitenden (vor allem aber den Männern) eine jungengemäße Sicht nahe bringen. So verstehen wir das bewusste eigene Mann-Sein als eine Qualität, die in der jungen- und männerbezogenen Arbeit Konturen gewinnt. Jungen und Männer brauchen neben der qualifizierten und geschlechtsbezogenen Koedukation auch den geschlechtshomogenen Raum, um ihre eigenen Lebensweisen mit all den Verstrickung in Hierarchie und NORMalität zu entdecken und hilfreich zu verändern.

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